Bilderbuch: Zuselchen sucht sein Zuhause

Auswahlbilder aus meinem Bilderbuch “Zuselchen sucht sein Zuhause” -

Das Buch liegt in einer Druckversion vor und ist auf Anfrage bei mir privat  erhältlich!

Zuselchen sucht sein Zuhause

Entstehung und Veröffentlichung in Eigeninitiative

Das Bilderbuch „Zuselchen sucht sein Zuhause“ entstand von 1997 bis 2001. Durch die Facharbeit meiner Freundin Christiane im Kunst-Leistungskurs inspiriert, entstanden nach und nach einige Bilder, die aber erst im laufenden Prozess zu einer Geschichte zusammengefügt und erweitert wurden.

Die Arbeit an der Zuselchen Geschichte hat mir gezeigt, wie ungeheuer schwierig es ist, „nur“ ein Bilderbuch zu gestalten, eine Geschichte neu zu erfinden. Janosch & Co sind stets präsent. Ich bin immer auf der Suche nach schönen, qualitätvoll illustrierten Bilderbüchern, um meine Sammlung zu erweitern, die mir als Anregung und Maßstab dient.

Leider ist es mir trotz intensiver Bemühungen bisher noch nicht gelungen, einen Verlag für die professionelle Veröffentlichung des Buches zu finden. Ich habe viele begeisterte Rückmeldungen von kleinen Lesern bekommen, die mich darin bestärken, weiter an den Erfolg dieses Projektes zu glauben.

Dass die in Eigeninitiative voran getriebene Veröffentlichung so weit gekommen ist, verdanke ich maßgeblich meinen guten Freundinnen Dr. Carron Brede und Monika Hauke.
Nach meinem folgenschweren Verkehrsunfall 2002 haben sie den Druck und Verkauf eines Teils der Bücher organisiert, um mir zu zeigen, dass meiner Hände Arbeit immer noch etwas wert ist und es dabei keine Rolle spielt, ob ich im Rollstuhl sitze. In einer Phase, in der ich zutiefst verzweifelt vor den Scherben meines bisherigen Lebens saß, haben meine Freunde mir durch diese Aktion wieder neuen Mut gemacht. Die Freundschaft zu den beiden, die seit unserem 4. oder 5. Lebensjahr besteht, hält bis heute.

Handlung

Das kleine Zuselchen wird von ignoranten Menschen in eine Postkiste gepackt, anstatt es in den Zug zu setzen. Postbote Anton und die Katze nehmen sich seiner an und machen sich gemeinsam mit dem Pony Karlchen auf die Suche nach der Familie des Zuselchens.

Kein Tier, das sie treffen, kann die Herkunft des einzigartigen Zuselchens erklären oder kennt sein Zuhause. Mit knapper Not entgeht es dem Zugriff des übereifrigen Zoodirektors, der das seltenste Tier der Welt natürlich für seinen Zoo einfangen möchte. Aber schließlich finden die Freunde in dem neuen Bewohner des Leuchtturms endlich die Zuselmama und feiern das Abenteuer und ihre neue Freundschaft in einem gemeinsamen Fest.

 

Figuren

In meiner Vorstellung ist das Zuselchen eine Art Mischung aus Pumuckel und Marsupilami – immer fröhlich und neugierig, zu Unsinn und Abenteuern mit seinen Freunden aufgelegt. Es hat eine ungeheure Schwäche für Schokolade und Kekse.

Die Geschichte um diese kleine, kunterbunte, stets liebenswerte Fantasiefigur namens „Zuselchen“, ist letzten Endes ein Spiegel meiner eigenen glücklichen Kindheit. Besonders in den neuen, noch nicht im Bilderbuch veröffentlichten Bildern, kommt dies zum Ausdruck.

Ob das Zuselchen ein Junge oder ein Mädchen ist, habe ich bewusst im Unklaren gelassen. Es soll Identifikationsspielraum für beide Geschlechter bieten. Das Fell ist sehr weich und flauschig. Die bunten Punkte sind bei erwachsenen Zusels größer, die Mähne voller und beim Weibchen auch länger. Ist ein Zusel krank, werden die Punkte blass. Der lange Ringelschwanz ist Stimmungsbarometer und Greifhilfe zugleich.

 

 

Loki
Loki 2008

 

Die Katze ist die einzige Figur, die wirklich existierte: meine erste Katze Loki, die bei meinen Eltern in Lohr ein langes glückliches Katzenleben hatte. Sie starb im stolzen Alter von 15 Jahren am 14.07.2010. Ich vermisse sie jedes Mal, wenn ich meine Eltern besuche. Sie ist uns ein liebvoller Begleiter in guten und auch sehr schweren Zeiten gewesen.

Das Pony Karlchen ist natürlich eine Hommage an Astrid Lindgrens „kleinen Onkel“ aus den Pippi Langstrumpf Büchern.

meine Katze Maggie mit Karlchen als selbst angefertigtes Ziehtier

Außerdem war ein Pferd in der Geschichte ein MUSS, da ich Pferde über alles liebe und sie die Basis meiner künstlerischen Entwicklung sind, da ich von klein an Pferde gezeichnet habe.

Worauf die Inspiration für die Figur des Postboten Anton beruhte, weiß ich nicht mehr genau. Ich glaube, es war eine Comic-Postkarte. Anton ist liebenswert zerstreut, pflichtbewusst, aber ein bisschen tollpatschig.

 

Eine Antwort auf Bilderbuch: Zuselchen sucht sein Zuhause

  1. Zusel sagt:

    Einfach traumhaft… Bin selbst ein Zusel mit grünen Haaren und einer Schwäche für Schokolade… Zu schön!

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